5. November 2010

Qantas-Jumbo muss wegen Triebwerksproblemen umkehren

Die Pechserie der Qantas scheint nicht Enden zu wollen! Nachdem Gestern schon ein A380 mit einem zerstörten Triebwerk eine Notlandung durchführen musste, erwischte es heute eine Boeing 747-400. Diese musste kurz nach dem Start in Singapur wieder umkehren: wegen einem Problem mit den Triebwerken!


Wegen eines Triebwerksproblems ist eine Maschine der australischen Fluggesellschaft Qantas Fernsehberichten zufolge am Freitag kurz nach dem Start wieder auf dem Flughafen Singapur gelandet. Die Boeing 747 habe umkehren müssen, berichtete der örtliche Sender Channel 5. Der Flug QF6 hätte Probleme am Triebwerk eins gehabt.

Eine Qantas-Sprecherin bestätigte den TV-Bericht am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der Kapitän der Boeing 747-400 habe um eine schnelle Landeerlaubnis in Singapur gebeten. Das Flugzeug mit 412 Passagieren und 19 Crewmitgliedern an Bord sei sicher und ohne Zwischenfälle gelandet.



Laut der Qantas-Website soll Flug QF6 nun um 23.35 Uhr starten, 3.40 Stunden später als geplant. Dies zeigt, dass das Triebwerkproblem der Jumbos nicht allzu schwerwiegend war. Auch diese Maschine ist - wie die am Donnerstag beschädigte A380 - mit Triebwerken des Herstellers Rolls-Royce ausgestattet.
Das Airbus-Flugzeug musste am Donnerstag nach Singapur zurückkehren, nachdem es in knapp 2000 Meter Höhe Teile der Triebwerksverkleidung verloren hatte. Der Triebwerksschaden der Maschine geht nach einer ersten Einschätzung der Fluggesellschaft auf einen fehlerhaftes Materialfehler oder auf das Design des Triebwerks zurück. Das sagte Qantas-Chef Alan Joyce am Freitag in Sydney. "Wir glauben nicht, dass es etwas mit der Wartung zu tun hat", sagte er.

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