In Kuba ist ein Passagierflugzeug mit 68 Insassen abgestürzt. Nach kubanischen Medienberichten wurden in der Nacht "die ersten Leichen" gefunden, die Gesamtzahl der Opfer ist jedoch noch unklar.
Nachdem die Passagiere eines A380 der Quantas Glück im Unglück hatten, ereignete sich in Grossraum Kuba ein weiterer Zwischenfall, bei dem es wohl keine Überlebenden gab. Ein Flugzeug des Typs ATR 72-212, das sich auf dem Linienflug von Santiago de Cuba im Osten des Landes in die Hauptstadt Havanna befand, ist um 16:30 Uhr Ortszeit (22:30 Uhr MEZ) während eines Tropensturms abgestürzt.
Unter den 68 Insassen des auf Kuba abgestürzten Regionalflugzeuges sind auch zwei deutsche Passagiere. Das geht aus der Passagierliste hervor, die in der Nacht zum Freitag im kubanischen Fernsehen verlesen wurde. Bei den Deutschen handelt es sich um einen Mann und einen Frau. Insgesamt waren in der Maschine 40 kubanische Staatsangehörige und 28 Ausländer, die unter anderem aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Spanien kamen.
Ein Bild von der Absturzstelle, an der sich die ersten Retter eingefunden haben, macht eines sofort klar: die Chance auf Überlebende dieser Katastrophe ist verschwindend gering!
Nachdem siech im März 2002 der letzte Absturz in Kuba ereignete, bei dem 16 Menschen, darunter auch zwei Deutsche, ums Leben kamen, und dem Absturz einer Iljuschin auf dem Weg nach Mailand mit 115 Todesopfern, könnte sich dieser Zwischenfall zum schwersten seit 21 Jahren entwickeln!


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen