Heute ist es zum wohl schwersten Zwischenfall mit einem A380 gekommen seit dessen Inbetriebsetzung am 25. Oktober 2007.
Qantas Flug QF32, auf dem Weg von Singapur nach Sydney, 443 Passagiere und 26 Crewmitglieder an Bord. Plötzlich gibt es einen unglaublich lauten Knall, und kurz darauf stellt die Crew ein Problem mit Triebwerk Nummer 2 fest. Sofort wurde eine Rückkehr nach Singapur vorbereitet. Dort zeigte sich erst das gesamte Ausmass:
Ein Teil der Verkleidung des Triebwerks wurde weggesprengt. Der genau Grund dafür ist noch nicht klar, sicher dürfte aber sein, das ein Teil aus dem Triebwerk geschleudert wurde, da es in der Tragfläche zwei Löcher gab (rot markiert):
Die genauen Gründe für diesen Zwischenfall sind zur Zeit noch nicht klar. Es könnte sich zum Beispiel um Vogelschlag gehandelt haben oder um Materialbruch. Dieser Zwischenfall verlief zwar glimpflich, jedoch war es nicht der erste Zwischenfall mit einem A380! Besonders die Triebwerke sind laut Presse wohl sehr Anfällig auf Störungen. Jedoch wurde bisher noch keine Maschine so zugerichtet, wie die als VA-OQA registrierte Maschine mit der Werksnummer MSN 014!
Aus diesem Grund, aber auch an Hand früherer Vorfälle, stellt Qantas vorläufig alle Flüge mit A380 ein. Man darf gespannt sein, was der Grund für diese Beinahekatastrophe war. Aber hier hat man wieder deutlich gesehen, wie sicher Fliegen trotz allem ist; dank dem beherzten und schnellen Handeln der Crew gab es weder Tote noch Verletzte. Einzig der Ruf des A380 dürfte hier in der Folge leiden!


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen